Warum sollte ich?

Wie du es schaffst, deinen Anspruch runter zu schrauben und das Muttersein mehr genießen kannst

Heute habe ich selbst erfahren, wie gut es tut, meinen Perfektionismus runter zu schrauben und mal fünfe gerade sein zu lassen.


Eigentlich wollte ich heute noch einmal auf das Thema Struktur im Alltag und Routine eingehen, da dies für uns und unsere Kinder unglaublich wichtig ist und Sicherheit schafft. Also habe ich mir vorgenommen, mit Fräulein L und Mister M einen Plan für die nächsten 12 Tage zu kreieren: Also Stifte raus und los gemalt! Mister M hatte viel Freude dabei, mit mir zu überlegen, wie der Tag abläuft und wie wir schöne Sachen unterbringen können wie z.B. Sport und gemeinsame Spiele- und Bastelzeiten. Fräulein L hatte Lust, mit zu malen, nahm ihren Wachsmaler und legte los und schon war mein wunderschöner Plan, den ich dekorativ ins Wohnzimmer hängen wollte, vollgekritzelt mit Kleinkind Zeichnungen.

So hatte ich mir das nicht vorgestellt! 

Zuerst überlegte ich also, ob ich den Plan heute abend noch mal in Ruhe allein machen sollte und dann stellte ich mir die wichtige Frage:


Warum sollte ich?



Es war allein mein Anspruch, dass dieser Plan clean und schick sein sollte und somit nur für mich hübsch an anzusehen aber für die Kinder nicht wirklich ansprechend.


Was kann dir in solchen Situationen noch helfen? 


Hier 3 Wunderfragen die dir helfen, eine neue Sichtweise auf die Situation zu bekommen:


1. Ein Blick in die Zukunft:


Wie wäre mein Leben wenn ich für einen Moment, für eine Stunde oder einige Tage meinen Anspruch an mich runterschrauben würde? Wie wäre mein Leben dann? 


2. Perspektivenwechsel:


Was würde mein Kind sagen was jetzt wirklich wichtig ist? Was würde mein Mann sagen, meine Mutter oder meine beste Freundin? 


3. Fokussieren:


Was an der Sache ist mir wirklich wichtig? Was kann ich auch stehen lassen? 



Brauchst du Hilfe dabei? 




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