Juhu! Ich Werde Papa

10 Tipps für einen Guten Start

Mama, Papa und Baby
Mama, Papa und Baby

 

Passend zum #achtsamkeitssonntag gibt es heute etwas für Papas, denn die gehen immer noch unter, wenn wir darüber sprechen, wie es ist, ein Kind zu bekommen.

Während der Schwangerschaft dreht sich meist alles um die Frau. Termine beim Frauenarzt, die Hebamme kennen lernen und den Kreißsaal besichtigen. Der moderne Papa kommt meist mit, schaut gespannt auf das Ultraschallbild, nickt wenn es darum geht, wie sie sich die Geburt vorstellen und hält die Hand der zukünftigen Mama, wenn sie ihre ersten Wehen veratmet.

Männer haben heute zum Glück viele Möglichkeiten, die Schwangerschaft zu begleiten. Es ist fast selbstverständlich, dass sie bei der Geburt dabei sind. Noch vor 40 Jahren war dies eher die Ausnahme. Es ist aber auch eine große Herausforderung, so sehr einbezogen und gleichzeitig so oft außen vor zu sein. Und dann gibt es noch nicht einmal viele Rollenvorbilder, da der moderne Vater noch so neu ist.

Deshalb gibt es auf meinem Blog 10 Papa-Tipps für die erste Zeit mit ihrem Kind:

 

1. Nehmt euch Zeit zum Kennenlernen

Urlaub oder Elternzeit? Ganz egal, Hauptsache ihr könnt euch auf einander konzentrieren, ohne über andere Themen nachdenken zu müssen.

 

2. Sei für Mama da

In den ersten Tagen kleben Mama und Baby oft an einander. Sei du in der Zeit für deine Frau da. Achte darauf, dass sie genug trinkt und isst und auch Ruhe findet.

 

3. Du darfst auch kuscheln

Auch wenn dein Kind evtl. zum Essen seine Mama braucht, Nähe und Wärme geben kannst du auch.

 

4. Sei geduldig

Alle ist neu für euch und bei Mama stellen sich die Hormone um. Die Gefühle können sie schnell überwältigen. Sei der Ruhepol für euch.

 

5. Lernt gemeinsam, was gut für euch ist

Es wird in den nächsten Jahren viele gute Ratschläge hageln und jeder wird sich in eure Erziehung einmischen wollen. Entscheidet als kleine Familie, was für euch wichtig ist. Das beginnt schon an den ersten Tagen. Entscheidet zum Beispiel zusammen, wer euch in den ersten Tagen besuchen darf.

 

6. Sprecht über eure Wünsche

Wo soll euer Baby schlafen (Das habt ihr schon vor der Geburt entschieden? Glaub mir, das muss nichts heißen)? Wer ist für was zuständig? Wie wollt ihr eure Rollen als Mama und Papa leben. Seid ehrlich zueinander und sprecht über eure Wünsche.

 

7. Steht zu euren gemeinsamen Entscheidungen 

In manchen Dingen zum Thema Erziehung werdet ihr euch einig sein, bei anderen grundverschieden. Trefft gemeinsame Entscheidungen und steht dazu. Auch wenn mal der Wunsch von nur einem von euch dahinter steckt. Besonders vor den neuen Großeltern ist es wichtig, zu seinen Entscheidungen als neue Familie zu stehen.

 

8. Jeder darf Auszeiten haben

So ist es!

 

9. Packt mit an oder sucht Hilfe

Normalerweise ist die Wäsche Aufgabe deiner Frau. Am Anfang ist das alles egal. Packe mit an wo du kannst. Wenn ihr merkt, ihr braucht mehr Hilfe, dann holt sie euch! Für ein oder zwei Stunden eine Haushaltshilfe zu haben ist Gold wert. Und es gibt z.B. auch über Familienbildungsstätten oder andere Träger weitere Unterstützung für euch als Familie.

 

10. Achte auf den Baby Blues

In den ersten zehn Tagen werden die Gefühle deiner Frau Achterbahn fahren. Da ist es ganz normal, dass sie mal rummeckert, weint oder lauthals lacht. Bleibt aber eine depressive Phase länger bestehen, fühlt sich deine Frau auch nach zwei oder drei Monaten noch leer und antriebslos. Sucht euch Hilfe. Es kann u.a. auf eine postpartale Depression hinweisen. Fühle auch du dich verantwortlich!

Hier gibt es mehr zu dem Thema:

https://www.echtemamas.de/sie-vegetierte-nur-noch-vor-sich-hin-postpartale-depression-wie-eine-therapeutin-muettern-hilft/

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