Papa, Was Ist Achtsamkeit?

Wie Können Mama Und Papa Sich Gut Unterstützen?

Vater und Sohn Zeit
Vater und Sohn Zeit

Heute habe ich ein tolles Interview für euch mit dem lieben Felix. 

Er spricht ein sehr wichtiges Thema an, was mir im Privaten, als auch in Beratungen immer wieder über den Weg läuft: #rollenbilder. In unserer modernen Welt, in der Frauen die gleichen Rechte haben wie Männer, fallen junge Mamas immernoch schnell in die klassische Rolle der Mutter. Sie bleibt zu Hause und kümmert sich um die Kinder, ist meist die, die am Ende ihre Arbeit reduziert und für Kita und Schule die Ansprechpartnerin ist. Bitte versteht mich nicht falsch! Jeder darf die Aufgaben so verteilen, wie es sich für seine Familie gut anfühlt. Oft rutschen wir jedoch in Rollen hinein, die uns gar nicht so gefallen. Was Felix dazu empfiehlt, könnt ihr auf meinem Blog lesen. Und am #Themenmittwoch wird es dann noch input von mir dazu geben. 



Was bedeutet für dich Achtsamkeit?


Achtsamkeit bedeutet für mich, meinem Umfeld, meiner Umwelt und letzten Endes auch mir selbst gegenüber zu treten und eine erhöhte Wahrnehmung für das zu haben, was es braucht damit es allen gut gehen kann. 

Achtsamkeit ist aber auch kein Dogma und natürlich gelingt es, wie vieles im Leben, nicht immer, auf alles und jeden zu achten, denn ab dem Moment, wo das "auf-andere-achten" beginnt, mich selbst zu stressen, muss ich im Umkehrschluss auf mich selbst Acht geben. Ein stetiges Lernfeld also




Wie sorgst du im Alltag gut für dich und in welcher Situation fällt es dir besonders schwer?


Ich versuche mir bewusst kurze Pausen zu setzen in regelmäßigen Abständen, um genug Gelassenheit und Energie zu haben. Das können 10 Minuten alleine am Handy sein, einmal vor die Haustür frische Luft schnappen oder abends meine "Me-time" zu machen und den Tag zu reflektieren.Das hilft mir sehr, die Situationen in denen es hektisch und wild zu geht und es mir häufiger schwer fällt, bei mir zu bleiben und auf mich zu achten, beim nächsten mal besser zu bewältigen.



Was macht deine Frau bei dem Thema anders, wovon du dir gerne eine Scheibe abschneiden würdest?


Meine Frau ist grundsätzlich gelassener als ich und hat ein anderes Temperament. Das zu Vergleichen ist schwer aber auch sie setzt sich kleine Pausen über den Tag verteilt und manchmal ist es gut als Erinnerung, das ich auch eine machen sollte...



Glaubst du, Mütter kümmern sich oft zu wenig um sich selbst und wenn ja, was könnte ihnen helfen? 


Ob das Mütter generell zu wenig machen, kann ich schlecht beurteilen aber wir als Paar und Familie passen da auch aufeinander auf und erinnern uns. 

In vielen Fällen ist es ja leider noch vermehrt der Fall, dass die Mütter den Großteil der Erziehung und Care-Arbeit übernehmen und da fällt es sicherlich schwerer, auf sich selbst und die Bedürfnisse aller zu achten. 


Also wäre meine Empfehlung das klassische Rollenbild, so es denn vorhanden ist, auf zu brechen und neu zu denken.



Was ist euer Geheimnis wie bekommt ihr eine gute Balance zwischen Familienzeit, Zeit für sich und Zeit als Paar hin? Und wobei bräuchtet ihr noch Hilfe? 


Es gibt, glaube ich, kein Geheimnis in dem Sinne. Offene Kommunikation ist enorm wichtig. Gefühle und Emotionen ansprechen, vor allem als Mann und im Umkehrschluss offen für die Bedürfnisse der Partnerin sein. Dadurch schafft man Entschleunigung, hat gelassenere Kinder und dann auch vielleicht wieder mehr Paarzeit...


Fällt es euch auch leicht, alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen? Oder entstehen dadurch schnell Paarkonflikte? 

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