Was Mamas brauchen

Wie Mütter besser auf ihre eignen Bedürfnisse achten können

Kaum kommt das eigenen Baby auf die Welt, ändert sich das ganze Leben. Vielleicht nicht für immer, aber auf jeden Fall für die nächsten Wochen, Monate, wahrscheinlich sogar Jahre. Und recht sicher doch für das ganze Leben. 

 

Denn plötzlich ist man nicht mehr nur für sich verantwortlich, sondern für einen zweiten kleinen Menschen, der noch gar nicht allein für sich sorgen kann. 

 

Von einem Tag auf den anderen ist es nicht mehr so wichtig, dass man immer an sein Essen denkt, regelmäßig Wasser trinkt oder Zeit für sich hat. Die Gedanken kreisen darum, wann der kleine Wurm das letzte Mal gegessen hat, ob er oder sie müde ist und ob man eine neue Windel machen soll. Selbst der ganz zur Toilette ist meist nicht mehr so wichtig, wenn das kleine Baby gerade auf seiner Brust eingeschlafen ist. 

 

Mütter schrauben ihre Bedürfnisse zurück, um das eigne Kind glücklich und zufrieden werden zu lassen. Besonders bei Kindern, die allerdings sehr gefühlsstark sind, die viel Nähe brauchen und schlecht alleine schlafen geraden Mütter schnell an ihre Grenzen. Und das ist ganz verständlich! 

 

"Ich habe einfach keine Zeit mehr für mich, ich kann keine 2 Stunden am Stück schlafen, essen tue ich nur im Stehen, wenn überhaupt. Wann soll ich das auch sonst machen?" 

Emails von Müttern denen es so geht, erreichen mich regelmäßig. Sie sind müde und ausgelaugt, wollen aber alles richtig machen. Ihr Kind liebevoll und bedürfnisorientiert begleiten, für ihn oder sie immer da sein, nicht weinen lassen... 

Es ist sehr verständlich, dass man als Mutter alles dafür tun möchte, sein Kind zufrieden zu machen, aber auch das ist langfristig nur möglich, wenn man selbst Kraft und innere Ruhe besitzt. 

 

Hier findest du 3 Ideen, wie du auch mit einem Kind, das sehr viele Nähe braucht, auf deine Bedürfnisse achten kannst:

 

 

1. Nutze jeden Moment 

 

Es gibt auch.bei sehr gefühlsstarken Kindern Momente der Ruhe. In diesen schießen die Mütter aber meist schnell los, um all die Dinge (vor allem Dinge wie Haushalt und putzen) zu erledigen, die schon lange auf der Liste stehen. Am Ende ist man dann genervt, weil das Kind wieder wach ist und man keine Zeit für sich hatte. 

Dreh es um! Nimm dir zuerst 5 bis 10 Minuten Zeit für dich. Danach ist auch noch Zeit für Haushalt. Und wenn nicht? Dann hilft die Tipp 2:

 

 

2. Nutze Hilfe von außen 

 

Ich weiß, Unterstützung für die Betreuung vom eignen Kind ist nicht immer leicht. Die Großeltern wohnen zu weit weg, oder das Kind mag einfach nicht bei anderen sein. Dann überlege dir, wo du dir andere Hilfe holen kannst. Eine Haushaltshilfe ist besonders im ersten Jahr mit Baby Gold wert und schafft dir damit noch mehr Zeit für dich. Ansonsten lohnt es sich aber auch für dein Kind, Stück für Stück Bindung zu mindestens einer zweiten Person aufzubauen um wieder Zeiten für dich in den Alltag zu integrieren. 

 

3. Nutze die Zeit 

 

Wenn wir doch Zeit für uns haben, sind wir schnell am Handy. Die Kommunikation in sozialen Netzwerken und Freunden rund Familie ist hilfreich. Oft verlieren wir uns jedoch im Netz und nutzen die Zeit gar nicht so für uns. Und plötzlich ist eine halbe Stunde um und wieder fühlt man sich nicht entspannter. Überlege dir, wofür du 5 oder 10 Minuten gut nutzen kannst. Was hilft dir, dich ein bisschen glücklicher zu machen, ein bisschen entspannter? Eine kleine Entspannungsübung? 

 

 

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