Bedürfnisorientiert Abstillen

Schlafberatung Mit High Need Kindern

Ein Erfahrungsbericht

Die liebe Regina kenne ich seit einiger Zeit durch ihre Berichte von ihrem Kind in den sozialen Medien. Mein Kind schläft schlecht, weint viel, mein Kind lebt quasi auf mir... Ihre Geschichte ist mir sehr ans Herz gegangen, weil mich vieles an meine Zeit mit unsrem Kind erinnert hat. Ich wusste wie Kräfteraubend es ist und wie hilflos man sich fühlen kann. Aber lest selbst :



"Babyschlaf - ich hätte niemals gedacht, dass dieses Thema so kompliziert sein kann und es mich so an meine Grenzen bringen würde.


Mein Sohn ist ein high need Kind. Ein high need Kind braucht besonders viel Aufmerksamkeit und fordert 24 h die Eltern heraus. Was sie jedoch scheinbar überhaupt nicht brauchen im ersten Jahr - ist Schlaf. Er schlief immer nur max. 60-90 min am Stück. Dann kam er teilweise mehrfach in nur einer Stunde. Komischerweise war das Stillen bei uns nicht dieses Wundermittel wie bei vielen Kindern. Mein Sohn stillte extrem viel, aber einschlafen wollte er dabei trotzdem nicht. Also musste ich ihn ständig stundenlang in den Schlaf tragen. Wir versuchten uns zwar an ein gewisses Ritual zu halten, aber wir lagen dann stundenlang im Bett herum und er machte bis 23 Uhr noch Party im Bett, strampelte und rasselte ganz wild mit der Rassel.

Außerdem war er wahnsinnig sensibel. Ablegen - wieder wach, ich drehte mich selbst im Bett - wieder wach. Grundsätzlich hatten wir jede Nacht eine unerklärliche Schreistunde, bei denen wir bis heute nicht wissen, was unserem Kind fehlte. Er schrie sich komplett in Rage und ließ sich durch nichts mehr beruhigen, kein stillen, kein tragen, nichts. Wenn es ganz schlimm war mussten wir ihn mit Föhngeräuschen aus der Situation heraus holen. Es war kaum zu ertragen.


Es machte mich einfach nur fertig, ich hatte keine Kraft mehr für mein energiegeladenes Kind. Wieso kann ich denn nicht nur mal 2 verdammte Stunden am Stück schlafen? Es hat mich so wütend gemacht. Wir hatten viel Geduld, aber je älter er wurde, desto schrecklicher wurden die Nächte.


Um ehrlich zu sein, wollte ich gar keine Beratung annehmen. Denn wie viele Mamas, weiß ich, dass Babyschlaf etwas mit Hirnreife zutun hat und dachte mir, was solle so eine Beratung an dieser Tatsache ändern?

Marei verfolgte mich ein bisschen auf Instagram und bot mir dann ihre Hilfe an. Wir könnten es doch mal versuchen und dann kann ich immer noch sagen, es ist nichts für mich. Ich nahm also ihre Hilfe an.


Beim ersten Telefonat, merkte ich sehr schnell, dass es sehr viele Punkte gibt, die wir ändern könnten, aber mir hat da der richtige Input gefehlt. 

Ich lernte, dass es auch noch andere Wege gibt, sein Kind bedürfnisorientiert in den Schlaf zu begleiten. Marei hat viel Verständnis und ist sehr einfühlsam in der Beratung.


Inzwischen haben wir tatsächlich eine Routine gefunden, die wirklich funktioniert. Mein Sohn liegt spätestens um 20 Uhr im Bett und schläft. Früher völlig undenkbar irgendeine Routine bei meinem Kind durchzusetzen. Außerdem hatte ich den Wunsch mein Kind abzustillen und bin 2 mal daran gescheitert. Marei hat unseren bedürfnisorientierten Abstillprozess begleitet und es klappte tatsächlich unerwartet mit wenig Tränen. Und dann trat das ein, von dem ich niemals zu Täumen wagte. Mein Sohn fing an durchzuschlafen, nach 16 Monaten, die wir wirklich durch die Hölle gegangen sind. Er kann sich jetzt tatsächlich auch selbst regulieren, ich stehe nicht mehr verzweifelt mit Föhngeräuschen da, sondern kann ihn einfach nur sanft streicheln, und er schafft es sich wieder zu beruhigen. 


Ich empfehle diese Beratung allen verzweifelten Eltern. Wenn ihr nur noch auf dem Zahnfleisch läuft und versucht den Tag irgendwie zu überleben. Es gibt Wege. Es gibt Lösungen. Und Marei wird euch helfen, diese zu finden.