Als Nur Noch Wippen Und Tanzen Half....

Ein Erfahrungsbericht Einer Schlafberatung

Die Mama, die heute von ihrer Beratung mit mir berichtet, wollte gerne anonym bleiben. Ich danke ihr sehr für diesen offenen und sehr ähnliche Bericht. Er ist mir beim Lesen noch mal sehr nahe gegangen. Vielen Dank liebe B., dass ich euch begleiten durfte! 


Lest selbst:



"Ich bin B. 

Mutter eines mittlerweile 20 Monate alten Räubermädchens. Als ich mit ihr schwanger war, hatte ich mir ausgemalt, wie wir die Elternzeit verbringen würden. Hatte Vorstellungen wie wir gemeinsam kuschelnd Schläfchen halten. Wie mein Mann und ich vor Glückseeligkeit und stolz fast platzen  würden. Und dennoch stets darauf achten würden, dass unsere Paarzeit nicht zu kurz kommt, während das Baby wie von vielen Freunden und Bekannten angekündigt am Anfang ja die halbe Zeit verschläft. Mein Mann und ich waren immer ein sehr gutes Team. Haben uns blind verstanden und stets aufeinander geachtet. 

Und dann kam unsere Tochter zur Welt. Von Schlaf hielt sie von Anfang nicht viel. Ich wartete vergeblich auf das Baby, dass ja den halben Tag verschlafen sollte. Schon als Säugling konnte ich sie nur mit viel viel Mühe zu maximal 2 Mal 30 Minuten/ pro Tag  Powernap bewegen. 

Damit hatten wir nicht gerechnet. Wir waren müde. Überfordert. Und die Hormone haben mir den Rest gegeben. 

Anfangs habe ich versucht einfach auszuhalten. Und einfach zu hoffen, dass die Zeit es richten würde. Die Nächte waren fast noch grausamer als die Tage. Pünktlich jede Stunde war die Kleine wach. Wollte trinken. Monatelang. 

Ich habe nur noch versucht zu überleben. Man bringt mit Mühe noch Geduld fürs Kind auf. Für den Rest reicht es nicht mehr. Man möchte keine Familie/ Freunde mehr sehen. Jeder schräge Blick des Partners provoziert. Mein Mann, der genauso hilflos war wie ich in dieser Zeit. Aber er als arbeitender Papa hatte einfach die Möglichkeit sich aus der „Situation“ zu nehmen. Und dies hat er auch getan. Das heisst ich hatte dieses „spezielle Kind“ – dass meine volle Aufmerksamkeit forderte und nur nebenbei habe ich wahrgenommen, dass mein Mann und ich uns immer mehr verlieren. Dass er sich immer mehr zurück zieht. Und das macht wütend. Ein Teufelskreis beginnt. 

Somit hat sich auch die Situation mit meinem Kind zugespitzt. Mittlerweile konnte ich sie nur noch wippend, tanzend in der Trage in den Schlaf Schunkeln. Oft musste ich sie für ein einziges 30 Minuten Schläfchen eine Stunde wiegen. Schlafend ablegen war meist nicht möglich. 

Abends hat sich die Situation wiederholt. Wiegen, schuckeln, tanzen. 30 Minuten Powernap. Repeat. Und dass mit mittlerweile 10 kg Baby. Meine Rückenschmerzen waren kaum noch auszuhalten. Von meinem Mann lies sie sich zu dieser Zeit überhaupt nicht mehr hinlegen. Ich war am Ende. Müde. Wütend. Und unendlich traurig. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich war im Überlebensmodus. Ich wollte meinem Baby jedes seiner Bedürfnisse erfüllen, aber war an meinen Grenzen. Ich hatte absolut meinen Weg verloren. Fühlte mich als schlechteste Mutter der Welt.  Wusste nicht mehr ein noch aus. Ein Zufall hat mir Marei/ Elbfamilienglück in mein Leben gebracht. Genau zum richtigen Zeitpunkt. Ehrlicherweise habe ich zu dieser Zeit überhaupt nicht daran geglaubt, dass mir irgendetwas helfen kann. Aber ich hatte nichts zu verlieren. Schlimmer konnte es nicht werden. 


In Telefonaten hat Marei damit begonnen unsere Situation zu erfassen und analysieren. Überraschenderweise habe ich zu ihr gleich Vertrauen gefasst. Untypisch für mich. Auch wenn es für mich sehr sehr schwer war, hat Marei´s behutsame aber doch ehrliche Art mich Hoffnung schöpfen lassen. Ich konnte tatsächlich die Kraft aufbringen unsere Situation anzupacken. Ich glaube „Halbherzigkeit“ hätte sie nicht akzeptiert  


Nach den ersten Gesprächen musste ich Protokoll über unsere Abläufe führen. Die Marei anschließend ausgewertet und ihn in unseren persönlichen Lösungsweg mit einfließen lassen hatte. 

Ich war voller Mut, wusste aber von Marei, dass Veränderungen Zeit brauchen und ich auch Geduld haben muss. 

Aber was soll ich sagen: es war als ob auch mein Kind auf eine Veränderung gewartet hätte. Nach 2 Tagen Protesten, die ich UND MEIN MANN! liebevoll begleitet hatten schlief mein Kind Mittags und Abends ohne Trage, ohne Geschunkel und Gewackel ein. Das war mein großes bescheidenes Ziel. Aber was soll ich sagen. Als rießen großen Bonus hatten sich auch die Nächte verändert. Plötzlich hat mich die Kleine auch mal 3-4 oder auch mal 5 Stunden Schlaf am Stück gegönnt. 


Ich würde Marei wirklich vorbehaltlos jeder Mama empfehlen. Sie hat nicht nur meinem Kind geholfen. Sie hat mich wieder zu mir gebracht. Meine Bedürfnisse wahr genommen. Mir Selbstvertrauen gegeben. Bei ihr bin ich mir sicher, dass die Bedürfnisse aller Beteiligten wichtig sind und berücksichtig werden.


Und das Beste: ich kann mich immer wieder darauf besinnen, was ich schaffen kann. Wie ich es anpacke um zu ändern. Und sollte es jemals wieder so schwierig werden, weiss ich jetzt schon genau, wohin ich mich wenden werde."