Ängste In Der Schwangerschaft

Die Freude auf das Baby kann sehr groß sein. Manchmal überschätten Zukunftsängste jedoch unsere Freude in der Schwangerschaft
Die Freude auf das Baby kann sehr groß sein. Manchmal überschätten Zukunftsängste jedoch unsere Freude in der Schwangerschaft

Warum Ambivalente Gefühle In Der Schwangerschaft Ganz Normal Sind Und Ab Wann Man Sich Hilfe Suchen Sollte

Es ist soweit, sie hält den positiven Test in der Hand. Es ist eindeutig. Sie bekommen ein Baby. So viele Wochen hatte sie sich auf diesen Moment gefreut. Hatte darauf hin gefiebert, überlegt wie sie es ihrem Mann erzählen kann und dabei schon Freundestränen in den Augen gehabt. Ein gemeinsames Kind war schon lange ihr Traum. Doch mit dem positiven Schwangerschaftstest kommen plötzlich Zweifel... 

Ein Baby bringt Freunde, eine Schwangerschaft Glück... So ist es oft, aber eben nicht immer. Auch ohne körperliche Probleme, kann eine Schwangerschaft Sorgen und Ängste mit sich bringen.


"Wird mein Kind gesund zur Welt kommen?"


"Werde ich große Schmerzen bei der Geburt haben?"


"Wie kann ich eine gute Mutter bzw ein guter Vater werden?"


"Wie kriege ich das alles hin?"


"Was tue ich, wenn ich komplett überfordert bin?"


"Können wir als Eltern auch weiterhin Liebespaar bleiben?"


All diese Ängste sind vollkommen normal!



Ängste in der Schwangerschaft sind vollkommen normal und sollten besprochen werden
Ängste in der Schwangerschaft sind vollkommen normal und sollten besprochen werden

Oft hilft es schon, mit Freunden, dem Partner oder den eigenen Eltern darüber zu sprechen. Auch die Hebamme oder der Frauenarzt können mögliche hilfreiche Ansprechpartner sein. Gleichzeitig bieten manche Bildungsträger oder private Anbieter neben den normalen Geburtsvorbereitungskursen auch Workshops an, in denen man sich noch mal intensiver mit dem Thema Eltern werden beschäftigen kann.


Die Umstellung der Hormone und die emotionale Vorbereitung auf eine völlig neue Situation bringt ganz natürlich ambivalente Gefühle mit sich. Während der Schwangerschaft ist eh ständiges auf und ab der Gefühle sogar vorprogrammiert. 


Werden die Gedanken jedoch zum regelmäßigen Grübeln, vermehren auch Ängste und es bleibt ein dauerhaftes Gefühl von Bedrücktheit, dann hat es wichtig, diese Gefühle erst zu nehmen!


Mögliche Hinweise auf eine depressive Phase in der Schwangerschaft:


⚪ Gedruckte, niedergeschlagene Stimmung

⚪ Interessenverlust und Freundlosigkeit

⚪ Antriebsmangel


Weitere Anzeichen wie Selbstzweifel, Schuldgefühle und Schlafstörungen können dazu kommen, dann ist es an der Zeit, professionelle Hilfe aufzusuchen. 


Erster Ansprechpartner kann dabei vor allem der Haus- oder Frauenarzt sein. Auch niedergelassene Therapeuten können helfen. 


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